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17.07.2013

Bist Du ein Web-Bürger?

Internetnutzer werden – bewusst oder unbewusst – zunehmend zu so genannten Web-Bürgern. Aber ist der Web-Bürger hinsichtlich IT-Sicherheit auch ein Vorbild?

Nutzer sind heutzutage immer online – E-Mails werden gelesen, die jüngsten Infos auf Nachrichtenseiten aufgerufen, der Facebook-Account gepflegt oder Produkte gleich über das Netz bestellt und bezahlt. Laut Statista nutzen 76,6 Prozent der Deutschen das Web [1]. Nach einer aktuellen Umfrage von TNS-Infratest bewegen sich 40 Prozent der Deutschen auch im mobilen Internet [2].

Das Internet ist also Teil unserer Kultur, Bürger kommen nicht mehr ohne Internet und Mobilkommunikation aus. Aus dem Bürger wird der so genannte Web-Bürger, der sich unabhängig von Ort und Zeit im Internet bewegt. Allerding erfordert die Web-Bürger-Pflicht auch ein hohes Maß an Sicherheit. Sicherheit ist für den Web-Bürger wichtig, egal ob off- oder online.

Wie sicher ist der Web-Bürger?

Bewegt sich die Mehrheit der Nutzer wirklich sicher und geschützt im Internet? Eine aktuelle weltweite Kaspersky-Umfrage [3] zeigt, dass 69 Prozent der befragten Nutzer große Bedenken haben, dass ihre persönlichen Daten gestohlen und von anderen missbraucht werden. Lediglich 32 Prozent fühlen sich in Sozialen Netzwerken sicher. Nach Selbstsicherheit im Web klingt das nicht. Und diese Verunsicherung dürfte vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um „Prism“, „Tempora“ und der Überwachung im Internet weiter wachsen.

Web-Bürger leben bewusster im Netz

„Web-Bürger“ bewegen sich heute smart, und zum Großteil auch bereits bewusst zwischen der realen und der virtuellen Welt. Vier Elemente der IT-Sicherheit können den Web-Bürger schützen: Er nutzt auf allen netzfähigen Geräten adäquate Internet-Security-Lösungen [4], er aktualisiert regelmäßig alle von ihm genutzten Programme und Betriebssysteme, er legt sich felsenfeste Online-Accounts mit superstarken Passwörtern an [5] und er surft mit Verstand.

Web-Bürgern ist klar, dass es auch im Netz keine hundertprozentige Sicherheit geben kann. Sie haben aber die Möglichkeit, ihr Sicherheitsbewusstsein weiter zu sensibilisieren. Gerade das Internet bietet ihnen Informationen sowie Partizipations- und Vernetzungsmöglichkeiten als aufgeklärte und kritische Konsumenten. Sobald Web-Bürger online sind, sollten sie – entsprechend der Gewohnheit aus der realen Welt – auch die digitale Welt mit einem kritischen Blick durch die Sicherheitsbrille betrachten, ohne dass sie sich dabei in dem Erlebnis Internet einschränken müssen. Mit den oben genannten vier Elementen der IT-Sicherheit im Blick, dürfen sich Web-Bürger geschützt fühlen.

 

[1] http://de.statista.com/statistik/daten/studie/13070/umfrage/entwicklung-der-internetnutzung-in-deutschland-seit-2001/

[2] http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/02/studie_mobilesinternet_d21_huawei_2013.pdf

[3] Die Umfrage wurde von Kaspersky Lab beauftragt und von B2B International im Juni 2013 durchgeführt. Dabei wurden weltweit insgesamt 8.605 Nutzer aus 19 unterschiedlichen Ländern befragt – davon auch 397 deutsche.

[4] http://www.kaspersky.com/de/home_user

[5] http://www.kaspersky.com/de/news?id=207566607

 

 

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