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29.05.2012

Cyberspionage 2.0 in Flammen: Kaspersky Lab und ITU-Forschung entdecken mit Flame ein neues, hoch entwickeltes Schadprogramm

Moskau/Ingolstadt, 29. Mai 2012 – Kaspersky Lab entdeckt neues, hoch entwickeltes Schadprogramm, das als Cyberwaffe missbraucht wurde, um zahlreiche Länder anzugreifen. Die Komplexität und die Funktionalität der Malware überschreiten alle bisher bekannten Cyberbedrohungen.

Das Schadprogramm, von den IT-Sicherheitsexperten „Flame“ genannt, wurde von Kaspersky Lab während einer Untersuchung im Auftrag der zur UNO gehörenden Internationalen Fernmeldeunion (International Telecommunication Union – ITU) als Worm.Win32.Flame entdeckt. Die Malware ist auf Cyberspionage ausgerichtet und kann wertvolle Informationen stehlen, inklusive Bildschirminhalten, gespeicherten Dateien, Kontaktdaten sowie Mitschnitten von Audio-Konversationen.

Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Flame seit über zwei Jahren (mindestens seit März 2010) „in freier Wildbahn“ existiert. Da das Programm sehr komplex ist und äußerst zielgerichtet eingesetzt wurde, konnte es bisher nicht von Sicherheitssoftware entdeckt werden.

Obwohl Flame sich von vorigen Cyberwaffen wie Duqu und Stuxnet unterscheidet, gehört das Schadprogramm aufgrund seiner Angriffsgeographie, dem Missbrauch spezifischer Software-Schwachstellen und der Tatsache, dass nur zielgerichtet attackiert wurde, zu derselben Kategorie leistungsstarker Cyberwaffen.

 

Die Experten von Kaspersky Lab analysieren Flame derzeit weiter. In den nächsten Tagen wird eine Serie von Blogposts erwartet, die weitere Details über die Schadsoftware offenlegt. Weitere Informationen zu Flame finden Sie in einer englischen Pressemitteilung unter http://www.kaspersky.com/about/news/virus/2012/Kaspersky_Lab_and_ITU_Research_Reveals_New_Advanced_Cyber_Threat

Zudem beantwortet Alex Gostev in einem aktuellen Blog die wichtigsten Fragen zur neuen Malware: http://www.securelist.com/en/blog/208193522/The_Flame_Questions_and_Answers

Interviewanfragen zu Thema Flame können direkt an essential media (Kontakt unten) gestellt werden.

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Florian Schafroth

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