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04.02.2013

Die richtige Dosis Daten bei Facebook & Co.

Bei der Technik machen die Alten den Jungen nichts vor? Stimmt nicht ganz, beim Thema Sicherheit können die jüngeren Internet-Nutzer noch was von älteren Nutzern lernen, denn man sollte nicht zu viel von sich ins Netz stellen.

Das Internet hat etwas für alle Generationen zu bieten. Die Jungen (16- bis 24-Jährige) geben aber wesentlich mehr von sich Preis. Sie sind Stammgäste in sozialen Netzwerken, nur zwei Prozent von ihnen haben keinen Account bei Facebook & Co. 40 Prozent laden dort regelmäßig Fotos hoch, immerhin 13 Prozent auch Videos und für 85 Prozent gehören Statusupdates von Freunden zur täglichen Lektüre [1]. Sämtliche älteren Zielgruppen sind im Vergleich dazu in sozialen Netzwerken weit weniger auskunftsfreudig.

Dabei hat sich die Diskussion "Soziale Netzwerke, ja oder nein?" längst erledigt, denn alle Altersgruppen sind dort vertreten. Die jüngeren Nutzer können sich von den Älteren trotzdem eine Scheibe Skepsis abschneiden, denn bei dem, was man in soziale Netze hochlädt, sollte man nicht davon ausgehen, dass es privat bleibt. Eine gute Richtlinie: Nichts zu Facebook & Co. hochladen, von dem man nicht will, dass es die Eltern oder Lehrer sehen.

5 Sicherheitstipps für Soziale Netzwerke

  1. Einstellungen prüfen: In Sozialen Netzwerken wie Facebook ändern sich oft im Hintergrund die Sicherheitseinstellungen. Deshalb sollte man die eigenen Einstellungen in regelmäßigen Abständen prüfen und so sicherstellen, dass man nicht aus Versehen mit zu vielen Nutzern Inhalte teilt. Wichtig: Nutzer sollten wissen, welche Daten die akzeptierten Freunde automatisch zu sehen bekommen.
  2. Nicht voreilig posten: Vor allem in jungen Jahren sind viele Facebook-Nutzer sehr emotional. Das ist normal, aber man sollte nicht Facebook & Co. dafür hernehmen, seinen Frust abzulassen. Denn es ist nicht clever, beispielsweise über einen Lehrer bei Facebook zu lästern. Denn die Schimpftiraden sind dann für die digitale Ewigkeit dokumentiert. Ist der Ärger am nächsten Tag verraucht, existiert das Posting weiter.
  3. Falsche Freunde entlarven: Die Betreiber von sozialen Netzwerken überprüfen nicht, ob hinter einem bestimmten Benutzerkonto auch wirklich die genannte Person steckt. Klar stecken hinter Karl Marx und Michael Jackson nicht die Verstorbenen selbst, aber ob hinter Peter Müller der Schulkamerad steckt oder jemand anderer, lässt sich schwer auf den ersten Blick sagen. Seien Sie also grundsätzlich misstrauisch bei der Anbahnung von neuen Freundschaften auf Facebook.
  4. Nicht alles nutzen: Facebook & Co. bieten eine Menge Funktionen, um das Angebot so gut es geht zu personalisieren. Doch Vorsicht: Viele Angaben und Funktionen klingen für sich alleine harmlos, etwa wenn man bei einem Konzert eincheckt oder den Wohnort im Profil hinterlegt. Wer aber beispielsweise jeden Schritt über den Geodienst von Facebook protokolliert, stellt ein komplettes Bewegungsprofil von sich ins Netz.
  5. Malware-Angriffe verhindern: Schädlinge wie der Wurm Koobface nutzen neben klassischen Wegen per Mail auch soziale Netzwerke wie Facebook und MySpace, um sich zu verbreiten. Nutzer kriegen dann von einem Freund eine Einladung zum Betrachten eines Fotoalbums oder einen Link auf ein angeblich geniales Video. Klickt man den Link an, kommt aber weder Fotoalbum noch Video, sondern der PC wird mit Malware infiziert.

 

[1] Quelle:  Forrester Research, Inc., „European Technographics® Online Benchmark Survey, Q3 2011“, 10. September, 2011.

 

 

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