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05.06.2012

Eigentore auf Facebook verhindern

Zur EM geht auch auf Facebook das Fußballfieber um. Der Kick in Polen und der Ukraine ist ein großes Thema, das aber auch Sicherheitsprobleme bringt. Spammer können die Fußballbegeisterung zur Verbreitung von Malware über Facebook nutzen und mit gefälschten Apps ahnungslose User austricksen. So schützen Sie sich.

Wenn heute ein Ereignis die Massen bewegt, wird sofort auf Facebook darüber diskutiert, außerdem gibt es in kürzester Zeit passende Facebook-Gruppen und oft auch gleich jede Menge Apps. Die Fußball-EM gehört natürlich auch in diese Kategorie, Spaß ist bei Facebook dann garantiert. Damit aus dem Spaß kein Datenskandal wird, sollte man die Gefahren kennen und sich vorab schützen.

Facebook-Würmer

Denkbar ist es, dass Würmer wie der bekannte Koobface sich via Facebook verbreiten. Sie erzeugen Spam-Nachrichten rund um König Fußbal und schicken diese über Facebook an Freunde eines infizierten Anwenders. Die Nachrichten und Kommentare könnten dann Links rund um populäre EM-Themen enthalten und auf infizierte Webseiten verlinken. Daher ist generelle Vorsicht beim Klicken auf unbekannte Links geboten, denn wenn man infiziert wird, ist man nicht mehr Herr über seinen Computer. Die Angreifer verwandeln die infizierten Rechner in "Zombies" und bauen mit ihrer Hilfe ein Botnetz auf. Der eigene Rechner schickt dann die gefälschten Nachrichten an Freunde weiter. Klassischerweise sind Würmer wie Koobface auch noch in der Lage, via Internet weitere Schadmodule mit anderen Funktionen zu laden. Dadurch kann das Botnetz auch zu anderen schädlichen Zwecken eingesetzt werden, wie zum Beispiel zum Versenden von Spam-, Phishing-Mails und Malware oder der Durchführung von Distributed Denial of Service-Attacken (DDoS-Attacken).

Gefährliche Apps

Einen regelrechten Boom erleben auch die Facebook-Apps. Wer nicht gerade Farmville spielt, versucht sich bei Mafia Wars oder anderen Games. Passend zur Fußball-WM gibt es auch Kickspiele auf Facebook. Doch Vorsicht: Hacker können Sicherheitslücken in Facebook-Apps ausnutzen, um Malware zu verbreiten. Das Ausnutzen von Sicherheitslücken in bestehenden Spielen ist für die Angreifer viel einfacher, als mit großem Aufwand selbst ein Spiel zu programmieren und darin Schadcode zu verstecken.

Schutzsoftware einsetzen

Wer soziale Netzwerke nutzt, sollte mit dem passenden Computerschutz ausgestattet sein. Statt einzelner Sicherheitsmodule ist ein Komplettpaket wie Kaspersky PURE empfehlenswert. Darin ist Malwareschutz, Firewall, Kindersicherung, Backup-Programm, Verschlüsselung und Passwort-Schutz enthalten. Für Smartphones empfiehlt sich Kaspersky Mobile Security, Kaspersky Tablet Security schützt Android-Tablets. Wer mit vielen verschiedenen Geräten auf Facebook unterwegs ist, sollte ein Auge auf Kaspersky ONE Universal Security werfen, die Software schützt alle internet-fähigen Geräte.


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