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10.04.2018

Jeder Zweite späht in kriselnder Beziehung seinen Partner online aus

Kaspersky-Studie: Jedes zweite Paar teilt PINs und Passwörter

Moskau/lngolstadt, 10. April 2018 – Ob Geburtstagsüberraschung oder Seitensprung – ein Blick auf das Smartphone des Partners kann Dinge zum Vorschein bringen, die früher vielleicht geheim geblieben wären. Und das hat Folgen. So zeigt eine weltweite Kaspersky-Studie [1]: 31 Prozent der Befragten befürchten in kriselnden Partnerschaften, dass ihnen ihr Lebensgefährte digital nachspionieren könnte. Tatsächlich späht sogar jeder Zweite seinen Partner online aus, sobald die Beziehung in der Krise steckt. In funktionierenden Beziehungen macht das etwa jeder Dritte. Und die gefühlte Gefahr, heimlich vom anderen überwacht zu werden, sinkt auf 15 Prozent.

Mit der Digitalisierung des Alltags scheint sich auch die Balance von Privatsphäre und Offenheit bei Beziehungen verschoben zu haben. Zwar waren laut Kaspersky-Studie 80 Prozent der befragten Nutzer der Ansicht, dass auch Partner in ihrer Beziehung online wie offline ein Stück Privatsphäre behalten sollten. Gleichzeitig legten aber sieben von zehn Befragten mehr Wert auf ihre Beziehung als auf ihre Privatsphäre. So werden in jeder zweiten Paarbeziehung PINs und Passwörter geteilt und bei jedem vierten Paar ist auch der Fingerabdruck des Partners auf dem eigenen Gerät gespeichert.

Textnachrichten sind das wichtigste digitale Geheimnis

Der Wunsch nach Wahrung der eigenen Privatsphäre in einer Partnerschaft steigt, wenn die Beziehung gefährdet ist, und zwar von 54 auf 76 Prozent. Zu den wichtigsten digitalen Geheimnissen, die gewahrt bleiben sollten, fallen Textnachrichten an andere Personen, wie das eigene Geld ausgegeben wird, private Dateien und besuchte Webseiten. Werden diese kleinen Geheimnisse durch den Partner gelüftet, führt das in jedem dritten Fall zum Streit.

„In einer Beziehung werden schnell die Grenzen der Privatsphäre neu definiert, und Partner sind zunächst gerne bereit, sich gegenseitig ihr digitales Leben zu offenbaren“, erklärt Stefan Rojacher, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Kaspersky Lab DACH. „Doch wenn Paare digitale Geräte und Zugangsdaten miteinander teilen, kann das schnell auf Kosten der Privatsphäre gehen. Es ist wichtig, Transparenz und Ehrlichkeit gegenüber dem Partner mit den Sicherheitsbedürfnissen der digitalen Welt abzuwägen. Das beginnt mit einem offenen Gespräch.“

Kaspersky Total Security schützt Privatsphäre

Internetsicherheitslösungen unterstützen Nutzer bei der Wahrung der Privatsphäre. So sorgt ein Datei-Schredder (Assistent zur unwiderruflichen Datenvernichtung) als Teil der Sicherheitslösung Kaspersky Total Security [2] dafür, dass gelöschte Dateien nicht wiederhergestellt werden können. Dank dem Modus ,Schutz der Privatsphäre‘ sind auf Android-Geräten Mitteilungen und Anrufe nicht mehr nachvollziehbar – wie auch aufgerufene Webseiten.

Das Feature ,Schutz vor Datensammlung‘ unterbindet Internet-Tracking oder Datensammlung und verhindert Werbung zum Kauf bestimmter Waren, für die man sich gerade interessiert. Wo Passwörter gegenseitig geteilt werden, ist es wichtig, dass diese sicher sind und nicht in die Hände Dritter geraten. Hier leistet der Kaspersky Password Manager innerhalb von Kaspersky Total Security eine wichtige Unterstützung. Er generiert entsprechend starke Passwörter und speichert sie sicher ab, so dass Accounts nicht gefährdet werden.

Kaspersky-Quiz für die digitale Beziehung

Wer seinen aktuellen digitalen Beziehungsstatus testen möchte, kann sich im Kaspersky-Quiz „Gefährden Ihre Geräte Ihre Beziehung?“ [3] selbst testen.

 

[1] Bei der Studie wurden von den Marktforschungsexperten Toluna im Auftrag von Kaspersky Lab 18.000 Nutzer aus 18 Ländern weltweit mit Mindestalter 18 Jahren befragt. Mehr zur Studie ist hier verfügbar: https://www.kaspersky.com/blog/connected-love-privacy-report/

[2] https://www.kaspersky.de/total-security

[3] https://www.kaspersky.de/blog/relationships-vs-devices-quiz/16375/

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