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06.02.2012

Jung vs. Alt: Sicher online, auch mit Smartphone und Co.

Internet unterwegs ist ein Thema für die junge Generation, ältere Internet-Nutzer bevorzugen den Webzugang von zuhause. Wer die passenden Sicherheitstipps kennt, kann aber ruhig Internet auch unterwegs nutzen.

Für die junge Generation ist das Internet selbstverständlich, die Älteren nutzen es zumindest auch häufig, es ist aber kein fester Bestandteil ihres Lebens. Diesen kleinen aber feinen Unterschied bemerkt man besonders bei der mobilen Nutzung, bei der die Jungen die Nase klar vorn haben. So gehen 20 Prozent der 16- bis 24-Jährigen mehrmals pro Tag mit dem Handy online [1]; bei der Generation 65+ sind es nur zwei Prozent. Mit 82 Prozent ist bei den Älteren auch die Quote der kompletten Mobil-Internet-Verweigerer am höchsten. Auch Apps sind eher ein Thema für die jungen Nutzer: Beispielsweise nutzen 30 Prozent eigene Apps für soziale Netzwerke, bei der Zielgruppe 65+ sind das nur zwei Prozent. Auch das Wissen rund um die Technikausstattung für das mobile Internet ist Sache der Jungen: Hier wissen zwei von drei Nutzern, welches Mobil-Betriebssystem auf dem Handy läuft. Bei den Älteren weiß die Hälfte nicht genau über das mobile Betriebssystem Bescheid, weitere 30 Prozent können sogar mit dem Begriff „Betriebssystem" nichts anfangen.

5 Tipps für sicheres Internet unterwegs

  1. Basisschutz nutzen: Mobile Malware ist auf dem aufsteigenden Ast, außerdem unterscheidet Malware auf Webseiten nicht danach, ob Nutzer mit einem Mobilgerät oder von einem normalen PC aus ins Internet kommen. Eine Sicherheitssoftware wie Kaspersky Mobile Security ist als Basisschutz auch auf dem mobilen Gerät Pflicht.
  2. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen: Wichtiger als am PC zuhause ist bei Smartphones der Zugriffsschutz. Der Grund: Schnell verschwinden die kompakten Geräte und dann hat ein Dieb leichtes Spiel. Setzen Sie also ein Passwort als Zugriffsschutz und stellen Sie ein, dass nach mehreren falschen Eingabeversuchen das Gerät gelöscht wird. Spendieren Sie Ihrem mobilen Gerät außerdem eine Verschlüsselung für sensible Daten.
  3. Vertrauenswürdige Apps: Apps sind erst so richtig das Salz in der Smartphone-Suppe, denn damit können Sie die Einsatzmöglichkeiten Ihres Mobilgeräts deutlich steigern. Doch Vorsicht: Auch Apps können Malware enthalten. Neben einem Virenschutz sollte Sie zusätzlich darauf achten, dass die Installationsquelle für Apps vertrauenswürdig ist.
  4. Daten sichern: Viele mobilen Geräte können komplett ohne Verbindung zum PC genutzt werden. Das ist bequem, birgt aber ein Risiko: Bei einem Defekt sind sämtliche Daten verloren. Es ist deshalb eine gute Idee, auf einem Computer ein verschlüsseltes Backup des Smartphones zu speichern.
  5. Vorsicht im WLAN: In puncto Sicherheit ist die UMTS-Verbindung einem WLAN vorzuziehen. Wer sich trotzdem in WLANs tummelt, der sollte unbedingt auf Verschlüsselung achten und sensible Aufgaben, etwa Mobile-Banking, vermeiden.

 

[1] Quelle:  Forrester Research, Inc., „European Technographics® Online Benchmark Survey, Q3 2011“, 10. September, 2011.

 

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