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07.10.2014

Kaspersky Lab präsentiert Kaspersky DDoS Protection

41 Prozent der Banken und 28 Prozent aller deutschen Unternehmen waren im Zeitraum eines Jahres DDoS-Attacken ausgesetzt

Moskau/lngolstadt, 7. Oktober 2014 - Rund 28 Prozent aller deutschen Unternehmen hatten laut einer Studie, die von B2B International für Kaspersky Lab durchgeführt wurde [1], im vergangenen Jahr Probleme, die durch DDoS-Attacken ausgelöst wurden. Bei den deutschen Internet-Service-Providern und Finanzdienstleistern waren es sogar 41 Prozent, die sich eines derartigen Angriffs ausgesetzt sahen. Bei solchen DDoS-Angriffen (DDoS – Distributed Denial of Service) werden die Unternehmensserver mit sinnlosen Anfragen so überlastet, dass sie ihre Dienste einschränken müssen oder zusammenbrechen. DDoS-Attacken zählen inzwischen zur Routine von Cyberkriminellen, die mittels einer hohen Zahl an in der Regel gekaperten Computern (Botnetzen) systematisch Unternehmen angreifen. Das Management deutscher Unternehmen ist daher dazu gezwungen, sich gegen diese Gefahr abzusichern. Der Schaden, der durch DDoS-Attacken verursacht wird, beträgt bei den Unternehmen im deutschen Mittelstand durchschnittlich 41.000 Euro, bei großen Unternehmen rund 360.000 Euro.

Kaspersky Lab sagt nun dieser stark wachsenden Gefahr den Kampf an und präsentiert seine neue Lösung Kaspersky DDoS Protection, die dank der technologischen Erfahrung des IT-Sicherheitsspezialisten und des Einsatzes neuester, intelligenter Technologien in der Lage ist, Unternehmen mit einem flexiblen und wirtschaftlichen Schutzschild zu versehen.

Kaspersky DDoS Protection mit Rechenzentren in Europa

Egal wie schwer oder komplex die Angriffe sind, Kaspersky DDoS Protection schirmt den Kunden mittels einer flexiblen Netzinfrastruktur ab, die durch Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union läuft. Das System erkennt sich aufbauende Gefahren und kann daher den Angriff eindämmen, bevor sich ernste Auswirkungen auf Unternehmensdienste zeigen.

Wie groß die Gefahr inzwischen ist, lässt sich daran ablesen, dass man sich im stark arbeitsteiligen Cyber-Untergrund einen solchen Angriff für 50 US-Dollar pro Tag kaufen kann. Dabei stehen offenbar eine große Anzahl infizierter Computer und sogar mobiler Geräte rund um die Welt zur Verfügung, die diese „verteilten“ Angriffe ausführen. Entsprechend stellen DDoS-Angriffe eine der weit verbreitetsten Gefahren dar. Die Gründe entsprechender Angriffe, um Informationssysteme, Webseiten oder Datenbanken zu überschwemmen sind vielfältig. Das reicht vom Vandalismus über Erpressung bis zu Terrorismus sowie sich im unfairen Konkurrenzkampf Wettbewerbsvorteile zu sichern.

„DDoS-Attacken arbeiten grenzüberschreitend und finden ihre Opfer sowohl in Konzernen als auch beim kleinen E-Commerce-Shop“, erklärt Holger Suhl, General Manager bei Kaspersky Lab DACH. „Oft genug ist eine DDoS-Attacke ein Ablenkungsmanöver im Rahmen eines übergreifenden, zielgerichteten Angriffs auf ein Unternehmen, bei dem die Angreifer auf kritische Daten aus sind. Mit Kaspersky DDoS Protection schützen wir die Unternehmen vor solchen Attacken und minimieren Ausfallzeiten.“

Die Überwachung und Reinigung des Datenverkehrs durch Kaspersky DDoS Protection basiert auf einer eigenen Entwicklung von Kaspersky Lab. Entsprechend einfach lässt sich die Lösung an neue Angriffstechniken – auch während einer Attacke – sowie an individuelle Kundenanforderungen anpassen.

 

[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2014 durchgeführt. Dafür wurden rund 3.900 IT-Entscheider aus 27 Ländern befragt – u.a. 194 deutsche. Es wurden Organisationen und Unternehmen jeglicher Größe erfasst. Die Studie ist eine Fortführung von drei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2013 beauftragt hatte. Weitere Informationen zur aktuellen Studie „IT Security Risks Survey 2014“ können unter http://media.kaspersky.com/en/IT_Security_Risks_Survey_2014_Global_report.pdf abgerufen werden.

 

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