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06.07.2017

Kinder im Web: Mehr Suchanfragen nach Alkohol, Tabak und Drogen

Kaspersky-Analyse zeigt neue Tendenzen und regionale Unterschiede

Moskau/lngolstadt, 6. Juli 2017 - Was interessiert Kinder, wenn sie im Internet unterwegs sind? Diese Frage beantwortet Kaspersky Lab jährlich mit einer Untersuchung, bei der weltweit die Benachrichtigungen des Kaspersky-Kindersicherungsmoduls der auf Windows PCs und Macs installierten Lösungen anonymisiert analysiert werden. Die aktuelle Auswertung [1] zeigt (im Vergleich zum Untersuchungszeitraum ein Jahr zuvor): Das Interesse an Kommunikationsmedien und Computerspielen ist rückläufig, das an Alkohol, Tabak und Drogen sowie an Software, Audio und Video nimmt zu. Das gilt besonders auch für deutsche Kinder.

Gemessen wird jeweils der prozentuale Anteil der Zugriffe oder versuchten Zugriffe auf Webseiten mit bestimmten Inhalten. Zu den weltweit sieben populärsten Kategorien gehörten im aktuellen Untersuchungszeitraum Mai 2016 bis April 2017 [2]:

  • Online-Kommunikationsmedien (Soziale Netzwerke, E-Mail, Chats und Messenger-Dienste): 61,32 Prozent (Vorjahr 67,17 Prozent)
  • Alkohol, Tabak, Betäubungsmittel: 14,13 Prozent (Vorjahr 9,12 Prozent)
  • Computerspiele: 9,12 Prozent (Vorjahr 11,21 Prozent)
  • Software, Audio, Video: 6,23 Prozent (Vorjahr 3,44 Prozent)
  • E-Commerce: 4,45 Prozent (Vorjahr 4,70 Prozent)
  • Inhalte mit obszöner Sprache: 2,75 Prozent (Vorjahr 2,04 Prozent)
  • Erwachseneninhalte: 1,16 Prozent (Vorjahr 1,49 Prozent)

„Kinder nutzen den klassischen Desktop-Rechner nur noch für Webseiten, zu denen es keine korrespondierende mobile App gibt oder für deren Darstellung ein großer Bildschirm von Vorteil ist“, erklärt Anna Larkina, Analystin für Web-Content bei Kaspersky Lab, die Unterschiede gegenüber dem Vorjahr. „Daher sind jetzt Kommunikationsinhalte weniger gefragt. Auch der fallende Anteil bei Computerspielen muss nicht bedeuten, dass die Kids weniger oft spielen. Vielmehr konzentrieren sie sich hier auf wenige Webseiten, die dann dauerhaft genutzt werden.“

Die Top-5-Web-Inhalte deutscher Kids

Die Analyse von Kaspersky Lab zeigt auch die weltweiten Unterschiede bei der Internetnutzung von Kindern auf. So sind Kommunikationsmedien vor allem in der arabischen Welt, Lateinamerika und den GUS-Ländern nachgefragt, in Westeuropa [3] dagegen weniger. In Deutschland scheint wohl das Interesse an Webseiten zu Alkohol und Drogen weiter angewachsen – mit einem Anteil, der inzwischen fast so hoch ist wie für die Kategorie Kommunikation. Am häufigsten interessieren sich deutsche Kinder gemäß der Kaspersky-Analyse für:

  • Online-Kommunikationsmedien: 28,49 Prozent (Vorjahr 30,6 Prozent)
  • Alkohol, Tabak, Betäubungsmittel: 25,99 Prozent (Vorjahr 22,8 Prozent)
  • Computerspiele: 16,62 Prozent (Vorjahr 26,3 Prozent)
  • Software, Audio, Video: 11,57 Prozent (Vorjahr 5,5 Prozent)
  • E-Commerce: 7,59 Prozent (Vorjahr 6,1 Prozent)

Kaspersky Security Cloud: individueller Schutz für Kids

Die Kindersicherungsmodule in den Sicherheitslösungen von Kaspersky Lab helfen Eltern, ihre Kinder vor unerwünschten Webseiten und Anwendungen mit ungeeigneten Inhalten zu schützen. So verfügt auch die Family-Variante des ersten adaptiven Cybersicherheits-Service für Heimanwender, Kaspersky Security Cloud [4], über eine anpassbare Kindersicherung, die je nach Situation für die von den Kindern genutzten Rechnern flexibel dazu geschalten werden kann. Zudem können Eltern mit Hilfe der Funktionen von Kaspersky Safe Kids [5] nachvollziehen, was ihre Kinder im Internet tun. Dabei werden auch Aktivitäten auf mobilen Geräten erfasst.

 

[1] https://securelist.com/what-interests-children-online/78622/ / Die Kaspersky-Analyse wurde zwischen Mai 2016 und April 2017 durchgeführt. Hierbei wurden anonymisierte Statistiken der Kaspersky-Lösungen verwendet, die das Kindersicherungsmodul beinhalten. Aufgezeigt wird der Anteil an Besuchen oder versuchten Besuchen von Internetseiten mit potenziell gefährlichen Inhalten, die unter eine der 14 voreingestellten Kategorien (siehe http://support.kaspersky.com/de/11098#catMedia) fallen.

[2] newsroom.kaspersky.eu/fileadmin/user_upload/de/Downloads/PDFs/Kaspersky_Grafik_Parental_Control.png

[3] Zu den untersuchten Ländern in Westeuropa gehörten Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, Dänemark, Schweden, Großbritannien, Irland, Frankreich, Monaco, Italien und Spanien.

[4] www.mysecuritycloud.de

[5] http://www.kaspersky.com/de/safe-kids

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