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13.02.2013

Valentinstag: 5 Facebook-Tipps für Verliebte

Wer ist mit wem zusammen? Wer hängt wo ab und welche Freunde trifft er? Diese Fragen treiben jeden Tag Millionen Facebook-Nutzer ins soziale Netzwerk. Kein Wunder, dass der Valentinstag auch auf Facebook ein riesiges Event wird, mit Apps, Gewinnspielen und jeder Menge Gefahren. Denn wer nicht aufpasst, kriegt schnell Beziehungsstress.

Social Media Experten können jede Menge Vorteile von Facebook aufzählen, im Kern wollen die meisten Nutzer aber einfach mit Freunden in Kontakt bleiben. Ein Treiber ist dabei die natürliche Neugier, wer ist mit wem zusammen, wer hängt wo ab und wer ist mit wem befreundet oder auch nicht befreundet. Schon in den letzten Jahren war deshalb der Valentinstag ein ganz großes Facebook-Ereignis. Auch in diesem Jahr wird es wieder jede Menge Apps geben, mit denen sich Verliebte Geschenke machen können. Mit unseren Tipps schützen Sie dabei auch ihre Privatsphäre.

Tipp 1: Keine Passwörter teilen

Liebesbeweise ändern sich mit der Zeit. Wer den hintersten Winkel seiner Privatsphäre für jemand anderen öffnen will, überreicht heute sein Facebook-Passwort. Einer Studie zufolge ist dieses Verhalten bei Teenagern schon recht weit verbreitet, immerhin hat fast jeder Dritte sein Passwort schon einmal mit einem Freund bzw. mit dem Freund oder der Freundin geteilt [1]. Doch Vorsicht: So hat der Partner vollen Zugriff auf das Facebook-Konto und die komplette Kommunikation. Vollständiger Zugriff bedeutet aber nicht nur das Lesen von Nachrichten, sondern auch das Verfassen neuer Beiträge im Namen des anderen. Im schlimmsten Fall, aber wer denkt als Verliebter schon daran, endet das bei Rufschädigung und Cybermobbing. Deshalb gilt: Ihr Passwort gehört Ihnen, sie sollten es nicht teilen.

Tipp 2: Aufpassen bei Zugriffsrechten für Apps

Mit Apps kann man nicht nur sein Smartphone vollladen, es gibt auch Apps auf Facebook, die Funktionen im sozialen Netzwerk nachrüsten. So gibt es etwa für den Valentinstag ziemlich viele Apps, vom Countdown über den Wunschzettel bis hin zu eCards und automatischen Foto-Tags. Doch neue Funktionen gibt es selten gratis. Zwar muss man nichts dafür bezahlen, die Apps greifen aber auf persönliche Daten zu. Wie viele Daten sie sich genehmigen, ist von App zu App unterschiedlich. Sie kriegen es bei der Installation einer App angezeigt. Überlegen Sie sich dabei genau, ob Sie einer App die Rechte einräumen wollen. Beispielsweise ist es ok, wenn eine App, die zum Valentinstag Geschenkideen ausspucken soll, auf Ihre "Gefällt-mir-Einträge" zugreifen darf. Wenn eine App aber etwa Nachrichten lesen will, sollten Sie sie nicht installieren. Tipp: Nicht alle Facebook-Apps sind von vornherein Spione, Sie sollten aber trotzdem sparsam bei den Installationen sein. Außerdem lohnt es sich, nach dem Valentinstag die Apps wieder zu entfernen.

Tipp 3: Vorsicht beim Facebook-Login

Viele Webdienste bieten heute die Möglichkeit an, sich mit Facebook-Zugangsdaten anzumelden. Auch hier sollten Sie vorsichtig sein, denn je mehr Dienste sich mit Facebook vermischen, desto mehr Möglichkeiten gibt es, ihre Gewohnheiten zu verfolgen. Beispiel Valentinstag: Haben Singles und Menschen in einer Beziehung unterschiedliche Musikvorlieben? Ja, bewies Facebook im letzten Jahr. Das soziale Netzwerk wertete den Musikgeschmack von Spotify-Nutzern mit unterschiedlichem Beziehungsstatus aus. Der Musikstreaming-Dienst bot damals ausschließlich die Möglichkeit des Facebook-Logins. Seien Sie also vorsichtig bei der Verknüpfung von anderen Diensten mit Facebook.

Tipp 4: Vorsicht beim Beziehungsstatus

Das Ändern des Beziehungsstatus auf Facebook hat schon zu so manchem Beziehungskrach im richtigen Leben geführt. Was viele nicht wissen, wer eine Beziehung zu einem anderen Facebook-Mitglied im sozialen Netzwerk einträgt, erschafft damit automatisch eine neue Seite, auf der das Paar mit seinen Gemeinsamkeiten dargestellt wird. In der Timeline sieht man dann beispielsweise alle Einträge, bei denen das Paar zusammen markiert wurde, sowie eine Übersicht über die gemeinsamen Freunde. An diesem Beispiel sieht man, dass Facebook seine Nutzer immer wieder mit neuen Automatismen überrascht. Umso vorsichtiger sollte man mit Details zum Beziehungsleben auf Facebook umgehen.

Tipp 5: Alle Geräte schützen

Facebook ist ein perfektes Beispiel dafür, dass sich die Kommunikation nicht nur über den PC abspielt, geflirtet wird etwa auch per Smartphone oder mit einem Tablet. Ein Link auf eine verseuchte Webseite kann dabei nicht nur unter Windows schaden anrichten. Sichern Sie deshalb alle Ihre internet-fähigen Geräte mit einem Komplettschutz ab.

 

[1] http://pewinternet.org/Reports/2011/Teens-and-social-media/Part-3.aspx?view=all

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Florian Schafroth

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